Author: Ralf Fellenberg

Archiv im Lokschuppen Hochdahl feiert Jubiläum

Im Archiv des Lokschuppens Hochdahl wurde vor 20 Jahren mit den ersten Arbeiten begonnen.

Es war Anfang Januar 2006, als die aufgestellten Regale mit den ersten Büchern gefüllt wurden. Seitdem ist viel passiert. Es wurden Unmengen an Büchern, Heften, Plänen, Karten, Fotos und vieles andere in Dateien eingegeben, so dass alles wieder schnell auffindbar ist. Der erste wichtige Schritt dazu war, ein geeignetes und für jeden nutzbares elektronisches Programm zu finden. Als nächstes musste geklärt werden: Welche Arten von Dokumenten oder Objekten sind vorhanden? Welche Informationen sind für die Erfassung wichtig? Wie wird alles einheitlich gekennzeichnet?

In 20 Jahren wurden mehr als 35.000 Archivalien in Form von Büchern, Dokumenten, Plänen/Karten, Vorschriften, Plakaten, Schildern, Fahrkarten u. a. erfasst. Dazu kommen noch einmal etwa 50.000 Fotos, Dias, Negative, DVDs bzw. Videos und einige alte Schmalfilmrollen. Nicht zu vergessen ist die Erfassung von Presseartikeln über die Strecke Düsseldorf – Elberfeld sowie die vielen Presseveröffentlichungen über unseren Verein, denn auch das gehört in ein ordentliches Archiv. Diese Zahlen zeigen deutlich die umfangreiche Arbeit unseres Archiv-Teams. Durch das Sammeln, Erschließen, Bewahren stellen wir historisch relevante Dokumente (Schrift, Bild, Ton, Digitales) für die Nachwelt und die Öffentlichkeit bereit. Damit schaffen wir die Grundlage für unsere Museumsaustellungen zu immer wieder neuen regionalen Eisenbahnthemen und zur Heimatgeschichte. Dies hilft ebenfalls bei Anfragen und unterstützt Recherchen, z. B. zu Veröffentlichungen wie unserem Buch über die Geschichte der Steilstrecke.

Weihnachtsmarkt rund um den Lokschuppen Hochdahl

Traditionell findet auch in diesem Jahr wieder unser beliebter Weihnachtsmarkt rund um den Lokschuppen in Hochdahl statt.

Am 1. und 2. Adventswochenende erwarten Sie bei weihnachtlichem Flair rund um den historischen Lokschuppen Hochdahl viele Überraschungen.

  • Vorweihnachtlicher Markt im einzigartig historischen Ambiente im Lokschuppen mit vielen bekannten und neuen Ausstellern. Angeboten werden Meerglasbilder, Reliefarbeiten, Weihnachtsfloristik, Schmuck aus altem Besteck, Tufting-Arbeiten, Glaskunst, Porzellanmalerei, Gehäkeltes, Gestricktes und Genähtes, Schönes aus Krawatten, Grafik, Bienenwachskerzen, Fair Trade Produkte und vieles mehr.
  • Weihnachtsmann-Besuch am 29. November ab 16 Uhr und nochmals am 7. Dezember um 15 Uhr.
  • Der Lokschuppenverein präsentiert eine Modellbahnanlage.
  • Glasfusing für Kinder im Lokschuppen
  • Grünkohl mit Mettwurst vom Förderverein Löschzug Millrath
  • Nun schon Tradition – Weihnachtsbaumverkauf
  • Die Bürgerstiftung Erkrath verkauft Plätzchen und bastelt am 6. und 7. Dezember ab 14.30 Uhr im Lokschuppen mit den Kindern.
  • Glühwein, Bratwurst, Crêpes gibt´s vom Lokschuppenverein.
  • Unser Zugcafé ist geöffnet.

Wie schon seit einigen Jahren Tradition gibt es auch dieses Jahr wieder einen Weihnachtsbaum-Schmückwettbewerb. Mehrere Schulen und Kitas beteiligen sich. Die von den Kindern mit Selbstgebasteltem geschmückten Bäume sind auf dem historischen Bahnsteig zu bewundern. Die Bäume werden von der Fa. Plante gespendet. Die Prämierung durch den Weihnachtsmann findet am 7. Dezember um 15 Uhr statt.

Hinweis für BesucherInnen: Auf dem Lokschuppengelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Die Parkplätze hinter dem Gebäude der Stadt Erkrath am Klinkerweg 7-9 können genutzt werden.

Modellbahntage im Lokschuppen

Herbstwetter – passend dazu in diesem Jahr wieder Modellbahntage im Lokschuppen Hochdahl. Drei Tage lang können große und kleine Modellbahnfreunde jede Menge entdecken und erleben.

Ausgestellt werden Eisenbahnanlagen von Modellbahnclubs und – freunden aus Erkrath, Wuppertal, Haan und Mettmann. Dabei handelt sich um Anlagen und Modelle in verschiedenen Spurweiten. Die Rheinisch-Bergischen Modulisten und die Modellbahnfreunde Mettmann bauen wieder ihre Modulanlagen auf. Die Modelleisenbahnfreunde Wuppertal stellen ihre 5 Zoll Gartenbahn und andere Modellbahn-Exponate vor. Der Stand von Trainini hat die Spurweite Z im Blick. Dort gibt´s am Wochenende auch ein Basteln mit Kindern. Die Kinder können ebenfalls beim Lokschuppen-Stand die „Strampelanlage“ ausprobieren. Der Modellbahnclub Erkrath stellt seine Kirmesanlage vor und hat auch eine Anlage dabei, an der Kinder spielen dürfen. Kartonmodellbauer zeigen, wie man filigrane Modelle aus Karton fertigt. Eisenbahnartikel aller Art sind auf einem kleinen Flohmarkt im Lokschuppen zu finden.

Die Schuppentore öffnen sich für unsere großen und kleinen Besucher

Freitag, 31.10.         15 bis 18 Uhr

Samstag, 01.11.      10 bis 18 Uhr

Sonntag, 02.11.      10 bis 17 Uhr

Eintritt 2 Euro für Erwachsene. Jugendliche ab 14 Jahre zahlen 1 Euro und für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei!

Der Bahnladen am historischen Bahnsteig steht für die Besucher offen.

Das Zugcafé bietet am Samstag und Sonntag Kaffee, Kuchen und Herzhaftes an.

Hinweis für Besucher: Auf dem Lokschuppengelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Die Parkplätze hinter dem Gebäude der Stadt Erkrath am Klinkerweg 7-9 können genutzt werden.

OGS aus Mettmann zu Besuch

Foto: OGS Ottfried-Preussler Schule

OGS der Ottfried-Preussler Grundschule in Mettmann hat am 15. Oktober einen Ausflug zu uns in den Lokschuppen gemacht. 26 Kinder und 4 Betreuerinnen waren mit dem ÖPNV aus Mettmann angereist und haben uns besucht.

Gerne haben wir Ihnen in zwei Gruppen Dinge rund um den Lokschuppen gezeigt. Es wurde einmal unsere Fahrzeughalle mit den dortigen Loks sowie das Außengelände mit weiteren Fahrzeugen besichtigt. Gelernt haben die Kinder wozu ein Hemmschuh benötigt wird und warum an den Loks ein Schild mit einem Blitz drauf angebracht ist. Einer der Höhepunkte war das Besteigen einer unserer Loks und das Kennenlernen eines Führerstands mit vielen Schaltern, Hebeln …

Im Lokschuppen selbst wurden Signale und viele Eisenbahn-Gegenstände und deren Bedeutung kennengelernt. Jeder erhielt an der historischen Fahrkartenausgabe eine alte Fahrkarte, eine Edmonsonsche Pappe als Erinnerung.

Selbstverständlich macht so etwas Appetit, der nach den Führungen bei Kakao und Crepes gestillt wurde. Schnell war die Zeit rum und die Kinder sind mit vielen Eindrücken wieder zurückgefahren.

Abschluss der Museumssaison im Lokschuppen Hochdahl

Am Sonntag, den 26. Oktober, endet die diesjährige Museumssaison im Lokschuppen Hochdahl.

An diesem Tag steht eine Sonderausstellung zum 175jährigen Jubiläum der Gründung der Eisenbahndirektion Elberfeld im Mittelpunkt. Diese wurde am 14. Oktober 1850 gegründet. Ausgestellt werden Unterlagen und Karten aus der wechselvollen Geschichte der Eisenbahndirektion von der „Königliche Eisenbahndirektion zu Elberfeld“ über die Reichsbahndirektion Elberfeld bis zur späteren, 1974 aufgelösten Bundesbahndirektion Wuppertal. Wir zeigen, wie solch eine Direktion organisiert war, welche Aufgaben sie hatte und wie der Eisenbahnbetrieb ablief.

Im Lokschuppen informiert unsere Ausstellung über die Geschichte der ersten Eisenbahn in Westdeutschland und die spezielle Technik auf der Steilstrecke zwischen Erkrath und Hochdahl. Signaltechnik zum Selberschalten und Ausprobieren gibt es für kleine und große Eisenbahnfans im Schottereck. Wie eine Dampflok funktioniert, kann jedermann nachvollziehen, wenn er an unserer großen Modellbahnlok der Baureihe 01, die früher in zahlreichen größeren Bahnhöfen der Deutschen Bundesbahn aufgestellt war, den Trafo bedient. An der historischen Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath wird der frühere Kauf einer Fahrkarte gezeigt. Die Loks und Wagen im Außengelände erwarten ebenfalls viele Besucher, ob klein oder groß.

Unser gut sortierter Bahnladen am historischen Bahnsteig freut sich, wie an jedem Museumstag, über zahlreiche Interessenten und Käufer. Das Zugcafé ist diesmal nicht geöffnet.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Ladies Markt im Lokschuppen

Der Lokschuppen Hochdahl veranstaltet traditionsgemäß auch einen Ladies Markt im Herbst. Am Sonntag, den 19. Oktober 2025, findet von 10 bis 16 Uhr unser beliebter Ladies Markt im historischen Lokschuppen Hochdahl statt. Mittlerweile ist er über die Grenzen von Erkrath-Hochdahl hinaus bekannt und beliebt.

Alles auf diesem 2nd-Hand-Mode Markt dreht sich rund um die Frau. Im mit 27 Ständen ausgebuchten Lokschuppen gibt es vielfältige Angebote. Das garantieren dieses Mal auch die 8 neuen Ausstellerinnen. Die vielen unterschiedlichen Angebote reichen von hochwertiger attraktiver Oberbekleidung und Schuhen bis hin zu Taschen sowie Schmuck und Accessoires und lassen Frauenherzen höherschlagen. Ob sportlich, elegant oder mehr, hier finden Sie Ihre Lieblingsstücke für alle Gelegenheiten und jeden Geldbeutel.

Der Besuch im Lokschuppen lässt sich sehr gut mit einem Kaffee in unserem schönen „Zugcafé“ verbinden, wo es zum Kaffee selbstgebackenen Kuchen sowie Herzhaftes gibt. Das Team freut sich auf Ihren Besuch!

Durch die gestiegenen Kosten müssen wir einen für jeden vertretbaren Eintritt in Höhe von 2,00 Euro erheben.

Hinweis für BesucherInnen: Auf dem Lokschuppengelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Die Parkplätze hinter dem Gebäude der Stadt Erkrath am Klinkerweg 7-9 können genutzt werden.

Museumstag im Lokschuppen Hochdahl

Am Sonntag, den 28. September, startet der nächste Museumstag im Lokschuppen Hochdahl.

Dieses Mal widmen wir uns der Eisenbahnfotografie. Ausgestellt werden großformatige Fotos von der Fotogruppe Düsseldorf, die im Bahn-Sozialwerk (BSW) organisiert waren. Gelungene Motive und der spezielle Blick auf Fahrzeuge, Bahnhöfe, Brücken und in Betriebswerken kennzeichnen diese fantastischen Bilder.

Unsere Ausstellung im Lokschuppen informiert über die Geschichte der ersten Eisenbahn in Westdeutschland und die spezielle Technik mit einem Umlenkrollensystem auf der Steilstrecke zwischen Erkrath und Hochdahl. Signaltechnik zum Selberschalten und Ausprobieren gibt es für kleine und große Eisenbahnfreaks im Schottereck. An unserer großen Modellbahnlok der Baureihe 01, die früher in zahlreichen größeren Bahnhöfen der Deutschen Bundesbahn aufgestellt war, kann jedermann nachvollziehen, wie eine Dampflok funktioniert hat. Wie immer ist auch die historische Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath geöffnet. Auch die Loks und Wagen im Außengelände erwarten viele Besucher.

Ein Angebot an Kaffee und Kuchen wird es auf dem historischen Bahnsteig geben.

Unser gut sortierter Bahnladen am historischen Bahnsteig freut sich, wie an jedem Museumstag, über zahlreiche Interessenten und Käufer.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Lokschuppen bei der neanderland Museumsnacht dabei

Am 26. September gibt es wieder die beliebte neanderland Museumsnacht. Auch das Team des Lokschuppens Hochdahl beteiligt sich, wenn von 18 bis 23 Uhr viele Museen geöffnet sind.

Rund um den Lokschuppen Hochdahl ist folgendes geplant:

  • Besichtigung von Fahrzeughalle und historischem Bahnsteig
  • Präsentation unserer Loks und Waggons
  • Fahrten mit der Draisine (wetterabhängig)
  • Präsentationen zur regionalen Eisenbahngeschichte zwischen Düsseldorf, Erkrath, Mettmann und Wuppertal
  • Modelleisenbahnanlage im Messwagen
  • Bahnladen geöffnet

Auch für das leibliche Wohl wird gesorgt. Es gibt die „Lokschuppen-Bratwurst“.

DSG Band 2 erschienen

Ende Juli ist der Band 2 des Buchs „Die Geschichte der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG)“ erschienen. Autor ist unser Vereinsmitglied Armin Gärtner.

Das Buch beschreibt den Verlauf der Unternehmensgeschichte in der Ära von Karl Mutz, die am 22. November 1963 mit seiner Entlassung endete. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Speisewagendienste in diesen Jahren mit ihren zahlreichen Provisorien aber auch Um- und Neubauten sowie in der Einführung der modernen Schlafwagen des Typs Universal, wie an Hand zahlreicher Bilder eindrucksvoll gezeigt wird. Dieser Band 2 der DSG-Geschichte belegt die dynamische Entwicklung nicht nur der DSG, sondern auch der DB in den Jahren bis 1963.

Fünf Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges nahm die Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG) am 1. April 1950 ihren Betrieb auf. Sie konnte nur auf einen Teil des früheren Wagenparks der Vorkriegs-MITROPA zurückgreifen und startete mit etlichen Provisorien im Speisewagen- und Schlafwagendienst. Das Unternehmen konsolidierte den Betrieb nicht nur, sondern baute ihn sogar aus und wurde Ende der 1950er Jahre einer der größten gastronomischen Betriebe der Bundesrepublik Deutschland. Diese positive Entwicklung ist das Verdienst des Geschäftsführers Karl Mutz, der es mit
Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit schaffte, insbesondere neue moderne Schlafwagen
zu beschaffen.