Month: August 2025

DSG Band 2 erschienen

Ende Juli ist der Band 2 des Buchs „Die Geschichte der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG)“ erschienen. Autor ist unser Vereinsmitglied Armin Gärtner.

Das Buch beschreibt den Verlauf der Unternehmensgeschichte in der Ära von Karl Mutz, die am 22. November 1963 mit seiner Entlassung endete. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung der Speisewagendienste in diesen Jahren mit ihren zahlreichen Provisorien aber auch Um- und Neubauten sowie in der Einführung der modernen Schlafwagen des Typs Universal, wie an Hand zahlreicher Bilder eindrucksvoll gezeigt wird. Dieser Band 2 der DSG-Geschichte belegt die dynamische Entwicklung nicht nur der DSG, sondern auch der DB in den Jahren bis 1963.

Fünf Jahre nach Ende des 2. Weltkrieges nahm die Deutsche Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG) am 1. April 1950 ihren Betrieb auf. Sie konnte nur auf einen Teil des früheren Wagenparks der Vorkriegs-MITROPA zurückgreifen und startete mit etlichen Provisorien im Speisewagen- und Schlafwagendienst. Das Unternehmen konsolidierte den Betrieb nicht nur, sondern baute ihn sogar aus und wurde Ende der 1950er Jahre einer der größten gastronomischen Betriebe der Bundesrepublik Deutschland. Diese positive Entwicklung ist das Verdienst des Geschäftsführers Karl Mutz, der es mit
Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit schaffte, insbesondere neue moderne Schlafwagen
zu beschaffen.

Klassikkonzert im Lokschuppen

Der Lokschuppen präsentiert am 3. Oktober um 19 Uhr ein Klassikkonzert. MARIANNE BÖTTCHER, VIOLINE und DOMENICA REETZ, HARFE bereichern die Lokschuppenatmosphäre mit dem Zusammenspiel von Violine und Harfe. lhr Repertoire umfasst Werke vom 12. bis zum 21. Jahrhundert.

Karten gibt´s im Vorverkauf bei der Buchhandlung Thalia am Hochdahler Markt und an der Abendkasse.

Die in Ecuador aufgewachsene Berliner Harfenistin Domenica Reetz arbeitet als Orchester- und Kammermusikerin wie auch als Solistin. lhre Konzertreisen führten sie in die Schweiz, nach Russland, Spanien, Tunesien, Thailand und Ecuador. Marianne Boettcher leitet als Honorar-Professorin eine Hauptfach-Geigenklasse an der Universität der Künste Berlin. Umfangreiche Konzerttourneen führten sie wiederholt in die USA, nach Russland, Japan sowie in fast alle europäischen Länder.

Konzertprogramm Marianne Boettcher (Violine) und Domenica Reetz (Harfe)
– Greensleeves to a ground – Anonymus (17. Jahrhundert, England)
– Andante und Allegro h-moll – Antonio Vivaldi (1678-1741)
– Sonate D-Dur – Louis Spohr (1784-1859)
– Meditation (Thais) – Jules Massenet (1840-1912)
PAUSE
– Sonatine c-moll – Ludwig van Beethoven (1770-1826)
– Fileuse (Gretchen am Spinnrad) für Harfe solo – Alphonse Hasselmans (1845-1912)
– Aprös un Reve – Gabriel Faure (1845-1924)
– Fantasie op.124 für Violine und Harfe – Camille Saint-Saens (1835-1921)

Musik für Violine und Harfe gehört zu den gefälligsten und beliebtesten Klangkombinationen der Musikgeschichte. Die Faszination der gezupften Harfe hat zu allen Zeiten die Menschen verzückt und Assoziation zu Sphärenharmonie und Engelsmusik verbreitet. Die Violine ist eines der ältesten Instrumente. Mit den Möglichkeiten der Tonformung und Klangbildung spricht sie dem Zuhörer aus der Seele.

Altes Spielzeug im Lokschuppen

Mit dem Thema des Museumstags am 24. August im Lokschuppen Hochdahl wollen wir Neues ausprobieren. Im Fundus unseres Museums gibt es viele verschiedene Spielzeugsachen. Und auch unsere Mitglieder haben dazu einiges zu bieten. Deshalb haben wir den Schwerpunkt „ALTES SPIELZEUG IM LOKSCHUPPEN“ gewählt. Präsentiert werden Exponate, teils Unikate. Darunter befinden sich nicht nur Puppen und Teddys, sondern auch eine alte Ritterburg sowie ein Schaukelpferd. Selbstverständlich gibt es alte, fahrtüchtige Eisenbahnen, Holzeisenbahnen und ein Straßenbahnmodell als Spieluhr, altes Blechspielzeug und vieles mehr zu bewundern. Erstmals nehmen wir unsere Modelleisenbahnanlage im Messwagen am Bahnsteig in Betrieb.

Museum aufgebaut

Damit unsere jüngsten Besucher auch auf ihre Kosten kommen, richten wir eine kleine Spielecke zum Malen ein.

Kleine und große Eisenbahnfans können sich mit der Signaltechnik im Schottereck vertraut machen sowie erleben, wie der Fahrkartenverkauf früher erfolgte. Das lässt sich an der historischen Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath sehr gut darstellen. An unserer großen Modellbahnlok der Baureihe 01 kann jedermann nachvollziehen, wie eine Dampflok funktioniert hat. Und wer noch mehr Eisenbahnflair benötigt, der ist bei den Loks und Wagen im Außengelände richtig.

Und wir stellen das neueste Buch vom Vereinsmitglied Armin Gärtner „Die Geschichte der Deutschen Schlafwagen- und Speisewagengesellschaft (DSG)“, Band 2 vor.

Ein Angebot an Kaffee und Kuchen wird es auf dem historischen Bahnsteig geben. Unser gut sortierter Bahnladen freut sich über zahlreiche Interessenten und Käufer.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.