Author: Ralf Fellenberg

Modellbahntage im Lokschuppen

Wie jedes Jahr im Herbst gibt es wieder Modellbahntage im Lokschuppen Hochdahl. Große und kleine Modellbahnfreunde können jede Menge entdecken.

Präsentiert werden Eisenbahnanlagen von Modellbahnclubs und – freunden aus Erkrath, Düsseldorf, Wuppertal, Kaarst, Mettmann und Hochdahl. Es handelt sich um Anlagen und Modelle in verschiedenen Spurweiten wie HO, N, Z sowie Spur I. Zu sehen sind u. a. ein Kirmesmodul und die Schwebebahn im Modell. Das Thema Digitalisierung bei der Modellbahn ist ebenfalls vertreten. Die Kartonmodellbauer zeigen, wie man filigrane Modelle von Gebäuden oder Lokomotiven aus Karton fertigt. Und es wird ein Modellbasteln für Kinder geben. Eisenbahnartikel aller Art sind auf einem kleinen Flohmarkt im Lokschuppen zu finden.

Die Schuppentore öffnen sich für unsere großen und kleinen Besucher

Mittwoch, 01.11. — 11 bis 18 Uhr

Samstag, 04.11. — 12 bis 18 Uhr

Sonntag, 05.11.  — 10 bis 17 Uhr

Eintritt 2 Euro für Erwachsene. Jugendliche ab 14 Jahre zahlen 1 Euro und für Kinder unter 14 Jahren ist der Eintritt frei!

Der Bahnladen am historischen Bahnsteig steht für die Besucher offen.

Das Zugcafé bietet Kaffee, Kuchen und weitere Kleinigkeiten am Mittwoch und Sonntag an. Am Samstag ist unser Crêpes-Stand geöffnet.

Wieder Ladies Markt im Lokschuppen

Der Lokschuppen Hochdahl lädt zum zweiten Ladies Markt in diesem Jahr ein. Die Tore des historischen Lokschuppens öffnen sich für den traditionellen Ladies Markt am Sonntag, den 29. Oktober 2023 von 10 bis 16 Uhr. Alles auf diesem 2nd-Hand-Mode Markt dreht sich rund um die Frau. Im mit 27 Ständen ausgebuchten Lokschuppen gibt es vielfältige Angebote. Das garantieren dieses Mal auch die 8 neuen Ausstellerinnen. Die vielen unterschiedlichen Angebote reichen von hochwertiger attraktiver Oberbekleidung und Schuhen bis hin zu Taschen sowie Schmuck und lassen Frauenherzen höherschlagen. Ob sportlich, elegant oder mehr, hier finden Sie Ihre Lieblingsstücke für alle Gelegenheiten.

Der Besuch im Lokschuppen lässt sich sehr gut mit einem Kaffee im schönen Ambiente unseres „Zugcafés“ verbinden, wo es zum Kaffee auch selbstgebackenen Kuchen gibt. Das Team freut sich auf Ihren Besuch!

Durch die gestiegenen Kosten für die Heizung müssen wir einen für jeden vertretbaren Eintritt in Höhe von 1,00 Euro erheben.

Hinweis für BesucherInnen: Auf dem Lokschuppengelände stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Die Parkplätze hinter dem Gebäude der Stadt Erkrath am Klinkerweg 7-9 können genutzt werden.

Unsere Köf, eine Kleinlok mit Ölfeuerung wird 85

Beim nächsten Museumstag am Sonntag, den 22. Oktober feiern wir den Geburtstag unserer Köf (Köf = Kleinlok mit Ölfeuerung). Die Köf wurde am 10. Oktober 1938 bei der Humboldt-Deutzmotoren AG in Köln-Deutz abgenommen und beim Bahnbetriebswerk (Bw) Troisdorf in Dienst gestellt. Einsatzort war der Bahnhof Porz-Urbach. Den Troisdorfer Raum verließ unsere Lok 1951, um beim Bw Rheydt u.a. im Bahnhof Viersen Dienst zu verrichten. 1980 wurde sie an eine Lagerhausfirma in Neuss verkauft und war auf dem Schienennetz des Neusser Hafens als „Werklok“ im Einsatz. 2004 kam die „Kö 4915“ zu unserem Verein.

unsere Köf am 7. Oktober 2023

Zusätzlich werden wir weitere Rangierloks aus unserer Sammlung, die bei Werk- und Anschlussbahnen eingesetzt wurden, in der Ausstellung im Lokschuppen vorstellen. Zwei davon, die in Babelsberg bei Berlin gebaute V 10B und die MV3, gebaut in Dortmund-Dorstfeld, haben 62 Jahre auf dem Buckel. Die dritte, von der Firma Klöckner-Humboldt-Deutz gebaute Rangierlok wird sogar schon 67 Jahre alt. Nicht zu vergessen die Dampfspeicherlok, gebaut in Kassel 1949.

Unsere Fahrzeuge im Außengelände sind sicherlich ein Erlebnis für kleine und große Besucher. Und auch einige Loks können im Außengelände besichtigt werden.

MV 3

Unsere Ausstellung zur Geschichte der ersten Eisenbahn in Westdeutschland und zur Steilstrecke zwischen Erkrath und Hochdahl lädt ebenfalls zum Besuch ein. Für Groß und Klein gibt es Eisenbahntechnik im Schottereck oder an der Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath. Der Bahnladen am historischen Bahnsteig steht für die Besucher offen.

Leider ist am 22. Oktober unser Zugcafé geschlossen.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei, Spenden sind herzlich willkommen.

Lokschuppen bei der neanderland Museumsnacht dabei

Der Lokschuppen in Hochdahl beteiligt sich an der neanderland Museumsnacht im Kreis Mettmann am Freitag, den 29. September. Von 18 bis 23 Uhr haben Besucher die Möglichkeit, unsere Fahrzeughalle zu besichtigen und zu sehen, wo unsere Loks gewartet und gepflegt werden. Wir präsentieren weitere Loks und Wagen auf unserem Gelände und rücken sie am Abend ins richtige Licht. Unsere Draisine ist für Fahrten der Besucher startklar.

Foto: R. Schäfer

Auf dem Historischen Bahnsteig gibt es Präsentationen zur regionalen Eisenbahngeschichte zwischen Düsseldorf, Erkrath, Mettmann und Wuppertal. Der Museumsverein öffnet seinen beliebten Bahnladen.

Zur Stärkung gibt es in unserer Fahrzeughalle Lokschuppen-Bratwurst und Getränke. Deshalb ist unser Zugcafé geschlossen.

Parkhinweis für unsere Besucher: An diesem Abend kann der Parkplatz hinter dem Verwaltungsgebäude der Stadt Erkrath am Klinkerweg benutzt werden.

„Die Müngstener Brücke verbindet“

Lokschuppen Hochdahl im Netzwerk Bergische Museen

Der Lokschuppen Hochdahl präsentiert am 24. September, dem nächsten Museumstag, die Fotoschau „Die Müngstener Brücke verbindet“. Damit zeigen wir im Netzwerk Bergische Museen die vielfältigen Verbindungen zwischen dem Bergischen Land und der Welt, zwischen Menschen und ihren Ideen.

Die Müngstener Brücke über die Wupper verbindet Remscheid mit Solingen. Die höchste Eisenbahnbrücke Deutschlands ist somit eine bis heute wichtige Verbindung im Bergischen Land. Gebaut wurde die Brücke vom MAN-Werk Gustavsburg. Die Stahlprofile wurden mit 950.000 Nieten zusammengebaut. Am 15. Juli 1897 wurde die Müngstener Brücke über die Wupper in Betrieb genommen. Nach einer Bauzeit von drei Jahren wurde die Brücke im März 1897 fertiggestellt. Die Planung und die Bauausführung waren eine Meisterleistung der Ingenieure und eine Pionierleistung der deutschen Brückenbauer.

Mit einer Fotodokumentation vom Bau der Brücke wird das Baugeschehen anhand von fast 50 alten Fotos und Erklärungen gezeigt.

Unsere Ausstellung zur Geschichte der ersten Eisenbahn in Westdeutschland und zur Steilstrecke zwischen Erkrath und Hochdahl lädt ebenfalls zum Besuch ein. Für Groß und Klein gibt es Eisenbahntechnik im Schottereck oder an der Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath. Unsere Fahrzeuge im Außengelände sind sicherlich ein Erlebnis für kleine und große Besucher.

Leider ist am 24. Juli unser Zugcafé geschlossen.

Das Museum ist am 24. September von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Heimatgeschichtliches aus Alt-Erkrath

Wie hat sich Erkrath, genauer gesagt Alt-Erkrath, entwickelt? Anhand von rund 120 Fotos und alten Landkarten wollen wir dies darstellen. Die Fotos stammen aus der Sammlung Stefan Weber, es sind überwiegend Vergrößerungen alter Postkarten. Zusätzlich stellt Horst Osmann eine Kopie der Mercator-Karte von 1598 für die Ausstellung zur Verfügung. Aus unserem Archiv stellen wir einige alte Landkarten und Luftbilder aus.

Alt-Erkrath, undatiert vmtl um 1960

Am Museumstag können sich kleine und große Eisenbahnfans auch mit der Signaltechnik im Schottereck vertraut machen sowie erleben, wie eine Fahrkarte an der historischen Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath früher hergestellt wurde. Unsere große Modellbahnlok der Baureihe 01, die früher in zahlreichen größeren Bahnhöfen der Deutschen Bundesbahn aufgestellt war, kann ebenso bestaunt werden wie Loks und Wagen im Außengelände. Selbstverständlich ist auch unsere Ausstellung zur Entwicklung der Bahnstrecke Düsseldorf – Wuppertal zu sehen.

Unser gut sortierter Bahnladen am historischen Bahnsteig freut sich, wie an jedem Museumstag, über zahlreiche Interessenten und Käufer.

Das Zugcafe ist geöffnet und steht mit Kaffee und Kuchen zur Verfügung.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

Eine alte Rückfahrkarte erzählt

Hallo Leute. Ich bin eine alte Rückfahrkarte und will euch heute etwas aus meinem bewegten Leben erzählen.

Rückfahrkarte von Hochdahl nach Erkrath

Ich wurde als farbige Pappe in der Größe 57 x 30 x 1 mm von der Deutsche Bundesbahn hergestellt und mit braunem Mittelstreifen und zwei roten N an die Fahrkartenausgabe (Fka) Hochdahl geliefert. Dadurch war ich vor meiner eigentlichen Geburt schon als Tagesrückfahrkarte des Nahverkehrs vorgeprägt. Das war irgendwann zwischen 1970 und 1971. In der Fka Hochdahl schlummerte ich mit vielen Geschwistern im Pappensilo des Fahrkartendruckers. Jedes Mal, wenn der DB-Mitarbeiter eine Tagesrückfahrkarte des Nahverkehrs mit dem Drucker ausfertigte, rückte ich im Silo eine Position weiter vor. Am 28. September 1971, zwei Tage nach Fahrplanwechsel und zu Beginn des Winterfahrplans bei der DB, schlug endlich auch meine Geburtsstunde. Ich erinnere mich genau, es war an einem Dienstagnachmittag kurz vor vier. Der Druckerantrieb zog mich aus dem Pappensilo, schob mich unter einer Druckwalze durch und spie mich in die Ausgabeschale. Das dauerte nur knapp eine Sekunde. So kurz können gelungene Geburten sein. Ich war nun eine Tagesrückfahrkarte 2. Klasse von Hochdahl nach Erkrath. Der DB-Mitarbeiter, damals auch Schalterbeamter genannt, hob mich aus der Schale, begutachtete mich kurz und legte mich etwas unsanft in den Drehteller des Fahrkartenschalters. Ich höre ihn noch sagen: „Eine Mark bitte“. Auf der dem Kunden zugewandten Seite des Fahrkartenschalters legte ein Mensch eine Deutsche Mark in den Drehteller. Nun bediente der Schalterbeamte den Drehteller und ich wechselte so meinen Besitzer.

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Heimat- und Eisenbahngeschichte

Wie hängen Heimat- und Eisenbahngeschichte zusammen? Dazu gibt es beim Museumstag am 23. Juli im Lokschuppen einige Antworten.

Präsentiert werden Fotos aus dem umfangreichen Fundus der Heimatexperten Gottfried Bander und Manfred Janssen. Diese zeigen das Geschehen in den Stadtteilen Hochdahl und Trills. Gerade Trills mit seiner Vergangenheit hat Einiges zu bieten. Auch wenn Trills keine Bahnstation bekommen hat, Hochdahl bekam sie 1841. Denn dort lag das Ende der Steilstrecke, die von Erkrath den Berg hinaufführte. Das führte zur Entwicklung von Alt-Hochdahl, das Gebiet rund um den dortigen Bahnhof.

Die Bedeutung der Bahnverbindung zwischen Düsseldorf und Wuppertal für die Industrialisierung aber auch die Mobilität, die auf einer großartigen ingenieurtechnischen Meisterleistung beruht, wird umfangreich in unserer Ausstellung dargestellt.

Der Hochdahler Hof in den 1950er Jahren

Am Museumstag können sich kleine und große Eisenbahnfans auch mit der Signaltechnik im Schottereck vertraut machen sowie erleben, wie eine Fahrkarte an der historischen Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath früher hergestellt wurde. Unsere große Modellbahnlok der Baureihe 01, die früher in zahlreichen größeren Bahnhöfen der Deutschen Bundesbahn aufgestellt war, kann ebenso bestaunt werden wie Loks und Wagen im Außengelände.

Unser gut sortierter Bahnladen am historischen Bahnsteig freut sich, wie an jedem Museumstag, über zahlreiche Interessenten und Käufer. Das Zugcafé bleibt leider geschlossen.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.

1963 – die Elektrifizierung der Bahnstrecken erreicht Hochdahl

Darüber informiert der Lokschuppen Hochdahl am 25. Juni

Am 2. Mai 1963 wurde der Fahrdraht auf der Strecke zwischen Düsseldorf und Hochdahl unter Spannung gesetzt. Damit wurde vor 60 Jahren der Schiebelokbetrieb mit Dampflokomotiven auf der Steilstrecke eingestellt. Nunmehr übernahmen E-Loks diesen Dienst, um die dampf- oder dieselgeführten Züge nachzuschieben. Folgerichtig wurde am 15. Juni 1963 die Bw-Außenstelle Hochdahl aufgelöst und der Lokschuppen für Dampflokomotiven außer Betrieb genommen. Über diese Ereignisse, die Planungen dazu bis hin zum Fahrplanvergleich und Fotos aus dem elektrischen Betrieb der 1970er Jahre informiert eine Sonderausstellung am Museumstag im Lokschuppen. Auch die Frage, was nach den Dampfloks im Lokschuppen geschah, wird in der Ausstellung gezeigt.

Schiebebetrieb mit E-Loks (Quelle: EHEH)

Am Museumstag können sich kleine und große Eisenbahnfans auch mit der Signaltechnik im Schottereck vertraut machen sowie erleben, wie eine Fahrkarte an der historischen Fahrkartenausgabe mit dem Originalschalter aus dem Bahnhof Erkrath früher hergestellt wurde. Unsere große Modellbahnlok der Baureihe 01, die früher in zahlreichen größeren Bahnhöfen der Deutschen Bundesbahn aufgestellt war, kann ebenso bestaunt werden wie Loks und Wagen im Außengelände.

Unser gut sortierter Bahnladen am historischen Bahnsteig freut sich, wie an jedem Museumstag, über zahlreiche Interessenten und Käufer.

Das Museum ist von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet.